Das Wurzelchakra

Das Wurzelchakra - Muladhara

Derzeit gibt es jede Woche etwas über Chakras in meinen Kursen. Mich hat ein neues Buch in einer Buchhandlung in Heidelberg, ja, fast angesprungen. Chakras, ein umfassendes Thema und ich war ganz erfreut, auf wieviel Interesse das Thema im Unterricht doch stieß. Und weil ich gefragt wurde, ob man meine Infos nicht einfach nachlesen könnte, hier nun der erste Artikel über das Wurzelchakra, welches wir in der letzten Woche "bearbeitet" haben.

 

Doch lasst mich erstmal versuchen zu erklären, was ein Chakra überhaupt ist!

Chakra bedeutet so viel wie Rad oder Kreis, Sanskrit lässt sich nie ganz eindeutig übersetzen. Dabei handelt es sich um Energieräder/kreise die den feinstofflichen Körper mit dem physischen Körper verbinden und natürlich unterstützen oder eben auch das Wohlbefinden behindern, sollten sie stagnieren. Stell dir sie wie eine leuchtende Kugel vor, deren angenehmes Licht ihren Sitz aber auch deinen Körper durchfluten kann. Nun gibt es aber auch verschiedene Begebenheiten, die diese Kugel dunkel, träge werden lassen und das kann dann ebenfalls dein Befinden beeinflussen.

Diese sieben Hauptchakren sind durch unseren Hauptenergiekanal Sushumna (feinstoffliche Wirbelsäule) miteinander und mit noch vielen kleinen verbunden. Dazu irgendwann mal mehr.

 

Das Wurzelchakra, Muladhara (Sanskrit: "Ort der Wurzel") ist das erste Hauptchakra von Sieben folgenden. Es liegt am Ende unserer Wirbelsäule, direkt über dem Beckenboden und soll die Kundalini beherrbergen - die Schlangenkraft, deine schöpferische Urkraft. Das Wurzelchakra ist der Sitz deiner grundlegenden Bedürfnisse. Es kann die verwurzeln aber eben auch ganz aus dem Ruder bringen. Es kann nicht immer alles rosarot sein, aber von hier kommt das Vertrauen, auch nicht so rosige Zeiten meistern zu können. Wenn dein Wurzelchakra frei ist, fühlst du dich fit und aktiv, hast eine gesundes Selbstbewußtsein und Körpergefühl.

Folgen einer Disharmonie des Muladhara können z.B. Aggression, Unsicherheit, Antriebslosigkeit und Mißtrauen, sich selbst und anderen gegenüber, sein. Auch körperliche Beschwerden werden als Ausdruck benannt. Spannungen im Becken, Probleme mit der Verdauung, ein schwaches Immunsystem sowie Schmerzen ab der Hüfte aber auch am Steißbein und dem Ischias können dies ausdrücken.

 

Was kannst du tun, wenn du dein Wurzelchakra unterstützen möchtest?

YOGA und Meditation ;)

Alles, was dich erdet kann dir helfen. Im Yoga Asanas wie der Frosch, der Baum, der Krieger - spüre tief in die Verbindung deiner Füße mit der Erde. Aktivierend wirken die Vorbeuge und der Drehsitz.

Aber jedes Chakra hat viele Verbindungen! Diese zu aktivieren, helfen dir auch weiter. So kannst du dich bei der Meditation auf deine Nasenspitze konzentrieren und das Mantra LAM chanten, nur im Geiste für dich denken, reicht um die Schwingung wirken zu lassen. Rot ist seine Farbe, trage rote Kleidung, stell dir rote Blumen auf den Tisch, esse rote Früchte und Gemüse.

Gartenarbeit - was erdet mehr und die Erde ist das zugeordnete Element des Wurzelchakras. Vielleicht hat du Edelsteine zu Hause? Dann trage einen roten Jaspis oder Achat oder auch Granat, Rubin bei dir. Verwende folgende Düfte als Öle oder zum Räucher und auch zum Kochen: Nelke, Zeder, Rosmarin.

 

Und versuche mal in folgende Affirmationen für dich nachzuspüren und eine Verbindung zu bekommen:

Ich weiß, ich kann es schaffen! Ich spüre, was mir gut tut! Mein Weg hat seine Berechtigung! Ich liebe das Leben! Ich weiß, wir sind eins und ziehe meine Kraft daraus!

 

Love&Peace

 

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